Recht und Regulierung bei sipgate: So hat sich dieses Team digitalisiert

Marina
30.07.2018 0 4:58 min

Bei Streit ist es am besten, wir haben keinen. Stellen Sie sich vier Männer vor, die sich täglich darum kümmern, diesen zu vermeiden oder zu schlichten: Das ist ein weiteres cross-funktionales Team bei sipgate. Dort arbeiten unsere beiden Anwälte Frederic und Karl,Percy, der für Regulierung zuständig ist und Thilo Salmon, einer unserer Geschäftsführer.

Ich habe Percy und Karl für ein kleines Interview auf unserer Dachterrasse eingeladen, um zu erfahren, was Sie bei uns tun. Und vor allem, wie sie es tun.

Karl und Percy, was macht ihr genau bei sipgate?

Karl: „Ich bin bei sipgate seit fünf Jahren als Rechtsanwalt tätig. Ich kümmere mich um alle rechtlichen Angelegenheiten. Das heißt, ich kümmere mich um Rechtsstreitigkeiten und vertragsrechtliche Dinge, zum Beispiel Änderungen von AGB. Ich setze mich mit Gerichten und Behörden auseinander.“

Percy: „Ich arbeite seit vier Jahren bei sipgate. Ich halte Kontakt mit der Bundesnetzagentur, verfolge Verfahren, die gerade anstehen und vertrete dort die Position unseres Unternehmens. Gleichzeitig halte ich Kontakt mit unseren Interconnection-Partnern. Ich kümmere mich um alle Themen, die im Zusammenspiel mit der großen Telekommunikationswelt da draußen anstehen.“

Das ist ein großes Aufgabengebiet. Wie behaltet ihr da den Überblick?

Karl: „Wir sind keine Alleinkämpfer. Darüber hinaus gibt uns die heutige Zeit Möglichkeiten, nicht stundenlang unsere Nasen in staubige Bücher stecken zu müssen, um über aktuelle Dinge informiert zu sein“

Ihr sprecht es gerade an „nicht alleine“. Wie koordiniert ihr euch untereinander?

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Karl: „Wir sind drei Leute. Wenn wir den Geschäftsführer Thilo Salmon berücksichtigen, sind wir insgesamt vier. Wir teilen uns die Aufgaben spontan auf. Das kommt zum einen darauf an, wer von uns gerade die Kapazität hat. Zum anderen darauf, wessen Spezialgebiet das Thema betrifft. Bei uns Anwälten ist das so: Frederic macht Steuersachen und personal- und arbeitsrechtliche Angelegenheiten. Damit habe ich selten zu tun. Ich kümmere mich vorrangig um die Sachen, die mit der Technik und dem Internet zu tun haben – und um den Datenschutz.“

Percy: „Mit Gesetzestexten habe ich gar nichts am Hut. Ich bin von Haus aus Volkswirt und deswegen immer auf juristische Hilfe angewiesen. Ich brauche dann meistens Karl“ ;-)

Karl, wo schaut ihr entsprechende Gesetzestexte nach, wenn es nicht die staubigen Bücher sind?

Karl: „Ich benutze am liebsten buzer.de. Das ist eine Seite, wo ich schnell das jeweilige Gesetz finde und mir sofort einzelne Vorschriften und Absätze anzeigen lassen kann.“

Nutzt Ihr auch andere Tools für eure Arbeit?

Percy: „Ich nutze klassische Tools, wie das MS Office-Paket. Am meisten nutze ich davon Word und Excel. Für die Kommunikation nach außen nutze ich regelmäßig Gmail. Dafür gibt es auch eine tolle Erweiterung. Das Tool Kiwi for Gmail. Leider funktioniert das mit der neusten Version von GoogleMail nicht ganz so gut. Ich habe es aber bisher gerne genutzt. Das Tool Kiwi for Gmail vereint meine Google Docs und den Google Kalender mit Gmail. Ich öffne die Bereiche in eigenen Fenstern. Ich habe dadurch ein ganz anderes Arbeitsgefühl, als bei den stand-alone Anwendungen, die ich im Browser habe.

Das Tool Momentum mag ich sehr gerne. Das ist ein Ersatz für die “neuer Tab”-Seite von Chrome. Da siehst du jeden Tag ein anderes wirklich hübsches Hintergrundbild, statt dieser langweiligen durchschnittlichen Bilder. Heute früh war es ein ausgetrockneter Salzsee in Bolivien. Ich mache mir dort eine ToDo-Liste. Ich notiere mir die Punkte, die für den Tag anstehen und wenn ich diese erledigt habe, wird abgehakt. Das Tool streicht die Aufgaben durch und am nächsten Tag sind die dann weg. Wenn ich jetzt aber alle Tools aufzähle, wird dieses Interview sehr lang“ ;-)

Karl: „Ich nutze auch ganz unspektakulär die klassischen MS Office-Programme. Zusätzlich benutze ich noch das Tool Adium. Damit verschicke ich diese Direct-Messages über Google. Oder auch Slack. Unsere Termine im Team stimmen wir sehr viel über WhatsApp ab.“

In eurem Bereich schreibt ihr doch bestimmt viele Briefe oder schließt Verträge ab. Kommen die klassisch in den Aktenschrank?

Percy: „Nicht ganz. Die kommen auf Papier, werden unterschrieben und als Papier zurückgeschickt. Wir speichern die dann digital als Kopie. Die Originalverträge kommen dann trotzdem ganz klassisch in den Aktenschrank.“

Karl: „Wegen der Aufbewahrungsfrist können wir natürlich nicht darauf verzichten, bestimmte Dokumente in Papierform aufzubewahren. Vorher werden digitale Kopien von den Verträgen, dem Schriftverkehr und wichtigen Entscheidungen der Bundesnetzagentur erstellt. Dafür nutzen wir das Tool Center Device. Wir können schnell darauf zugreifen, wenn es dann mal notwendig ist.“

Wie genau funktioniert die Digitalisierung von Dokumenten denn mit Center Device?

Karl: „Das funktioniert ganz einfach. Du scannst dein Dokument ein und lädst es in das Tool. Ich tagge das Dokument mit Stichworten und kann es so schnell wiederfinden, wenn ich es brauche.“

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe zum Thema „Tools bei sipgate“. Hier finden Sie weitere Interviews zum Thema Webdesign und sipgate-Events.

 

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