Ohne gute Technik geht es nicht

Philipp
02.01.2019 0 2:49 min

Viele Unternehmen beschäftigen sich seit Jahren damit, wie sie ihre Geschäftsmodelle, ihre Strukturen aber auch ihre Mitarbeiter für die Zukunft fit machen können. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Frage, wie Technik dafür optimal eingesetzt werden kann. Um die Produktivität zu steigern, Prozesse zu verbessern oder gute Mitarbeiter langfristig im Unternehmen zu halten.

Die technische Infrastruktur muss beim Arbeitsplatz der Zukunft mitgedacht werden. Das ist das Ergebnis der Studie „Arbeitsplatz der Zukunft“, für die insgesamt 628 Interviews mit IT-Entscheidern geführt, aber auch Arbeitnehmer in der DACH-Region befragt wurden.

Bei den Basics haben Unternehmen ihre Hausaufgaben gemacht

Nach Ansicht der Unternehmensvertreter stehen die Unternehmen dabei gar nicht mal so schlecht da. In Bereichen wie Ausstattung der Mitarbeiter mit „Firmen-Smartphones“ (62,8 Prozent), der „Ausstattung mit mehreren Monitoren“ am Arbeitsplatz (56,6 Prozent), dem Thema „IP-Telefonie“ (56,1 Prozent), dem „Einsatz von modernster Hardware“ (55,7 Prozent) oder dem Einsatz von „Videokonferenzen“ (55,5 Prozent) geben sich die befragten IT-Entscheider zufrieden – sprich: Mehr als 50 Prozent sagen jeweils, diese IT-Anforderung bereits realisiert zu haben.

Auch wenn die Erfüllungsquote in diesen Bereichen bei mehr als 50 Prozent liegt, der Anteil derer, die in diesen Segmenten Baustellen haben, ist überall vorhanden. Für uns bei sipgate team besonders spannend: Mit 35,1 Prozent liegt die Quote derer, die im Bereich IP-Telefonie noch Handlungsbedarf sehen, hoch.

Größte Bedarfslücke beim On- und Offboarding

Doch in welchen Bereichen sehen Unternehmen den größten Bedarf? 53,1 Prozent der befragten IT-Entscheider geben an, insbesondere beim automatisierten On- und Offboarding von Mitarbeitern noch notwendige Optimierungen vornehmen zu wollen. Auf Platz zwei rangiert mit 51,1 Prozent das Thema „Groupware“ – also Software, die zur Unterstützung der Zusammenarbeit in einer Gruppe dient. Mit 49,6 Prozent folgt das Thema Datenzugriff – anywhere, anytime, any device“.

Viele Unternehmen beschäftigen sich mit Workplace as a Service

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Haben Sie schon mal was vom „Workplace as a service“ gehört? Funktioniert ähnlich wie „Software as a service“, nur das in diesem Fall die Hardware mitgeliefert wird. Meist wählt man zum Hard- und Software-Paket noch eine gewisse Serviceleistung dazu, um dieses Thema wirklich komplett auszulagern. Interessant: Für 75 Prozent der befragten Unternehmen ist „Workplace as a Service“ ein Thema. Allerdings gibt es Unterschiede in der Zustimmung: Auf höchster Unternehmensebene ist das Interesse laut der Studie mit 86 Prozent am höchsten, in den Fachbereichen selbst allerdings am geringsten 63 Prozent.

Digitale Assistenzsysteme im Alltag angekommen

Chatbots, Datenbrillen, tragbare Lern- oder Wissensplattformen – 60 Prozent der befragten IT-Entscheider gaben an, dass in ihren Unternehmen bereits mit digitalen Assistenzsystemen gearbeitet werde. Die Gründe dafür sind vielfältig: 29,5 Prozent wollen diese zu fähigkeitserweiternden Zwecken nutzen, 29,2 Prozent nutzen sie präventiv aus arbeitskrafterhaltenden Gründen und 24 Prozent zur Kompensation (z.B. Diversity, Inklusion etc.).

Interessiert an der Gesamtstudie? Auf arbeitsplatzderzukunft.de können Sie die Studie kostenlos herunterladen.

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