Cloud oder lokal – welche Telefonanlage passt zu meinem Unternehmen?

Philipp
24.10.2018 0 4:26 min

Fast kein Unternehmen kann auf eine Telefonanlage verzichten. Doch der Markt ist groß und es gibt viele verschiedene Lösungen. Eine Frage sollte man direkt zu Beginn klären: Lege ich meine Telefonie in die Cloud oder entscheide ich mich für eine physische Anlage? Ich will ein wenig Licht ins Dunkel bringen und die Unterschiede von Cloud- und lokalen Telefonanlagen anhand ausgewählter Aspekte erläutern.

Cloud vs. lokal – Was bedeutet das überhaupt?

Eines der frühen bekannten Beispiele für einen Cloud-Dienst ist Dropbox. Bei Dropbox können Benutzer Daten speichern, also ins Internet hochladen und dann bei Bedarf wieder herunterladen. Die Daten sind dabei bestmöglich geschützt und nur per Login zugänglich. Wikipedia sagt zur Cloud:

Cloud Computing beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastruktur […] über das Internet.

Ein wichtiges Merkmal ist die Schonung der eigenen (IT-)Ressourcen. Cloud Computing wird auch oft als Software as a Service (SaaS) bezeichnet, also Software, die über das Internet (und über externe Ressourcen) genutzt wird.

Dem entgegen stehen so genannte On-Premises-Dienste, also Services, deren Ressourcen vor Ort beansprucht werden. Ein bekanntes Beispiel ist das Betriebssystem Windows 95, welches von CD auf dem PC installiert wurde und die eigene Hardware genutzt hat.

Lokale Telefonanlage: Alles in der eigenen Hand

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Lokale Telefonanlagen werden im Netzwerk des Unternehmens betrieben. Das kann entweder eine hardwarebasierte oder eine auf Software basierende Telefonanlage sein. Bei lokalen Telefonanlagen befinden sich alle Endgeräte – wie z. B. Telefone und Fax – im lokalen Netz und interagieren direkt mit der Telefonanlage. Gespräche werden je nach Anbieter über das Internet, ISDN- oder analoge Leitungen geführt – interne Telefonate über das lokale Firmennetzwerk.

ISDN- und analoge Anlagen bieten durch die Nutzung „normaler“ Telefonleitungen eine höhere Ausfallsicherheit als reine Internetanlagen. Häufig werden aber auch sogenannte Hybrid-Lösungen, also eine Kombination aus den genannten Leitungen eingesetzt. Durch ein redundantes System erreichen wir als Anbieter einer Cloud-Telefonanlage einen mindestens ebenso hohen Ausfallschutz, dazu aber später mehr.

Direkte Kontrolle und die Hoheit über alle Komponenten, wie zum Beispiel die Server, sind Markenzeichen einer lokalen Anlage. Bei kleinen Änderungen ist ein technisch versierter Experte jedoch unverzichtbar. Wenn also für einen neuen Kollegen ein Telefonarbeitsplatz einzurichten ist, muss der technische Dienst der Anlage oder der eigene Admin kontaktiert werden. Auch bei Software-Updates müssen Unternehmen selbst aktiv werden, um kein Sicherheitsrisiko einzugehen.

Cloud-Telefonanlage: Online und ortsunabhängig

Die Telefonanlage in der Cloud zeichnet sich dadurch aus, dass die Telefonie auf den Servern des Dienstleisters gehostet wird. Der Dienst kommuniziert mit dem Unternehmen über das Internet – auch die Gespräche laufen über Voice over IP (VoIP).

Die Cloud bedeutet weniger Wartungsaufwand. Wartungsverträge oder eigene Administratoren sind nicht nötig. Updates werden durch den Dienstleister eingespielt und neue Nutzer können mit wenigen Klicks selbst über die Benutzeroberfläche im Internet angelegt werden. Auch Weiterleitungsregeln, Gruppen und Rufnummernzuweisung funktionieren bequem über den Browser. Alle Änderungen sind sofort aktiv. Eine Cloud-Anlage ist nicht ortsgebunden: mehrere Standorte oder Standortwechsel werden in einem einzigen Account verwaltet.

Wenn ein Unternehmen wächst, lassen sich neue Mitarbeiter mit nur wenigen Klicks anlegen. Zusätzliche Serverkapazität oder Rechenleistung muss nicht teuer ausgebaut werden. Eine Abrechnung erfolgt meist über die Anzahl genutzter Nebenstellen oder – wie bei uns – pro Mitarbeiter-Anschluss, an den je zwei Nebenstellen geknüpft sind. Jeder Nutzer kann in seiner Weboberfläche direkt und ohne fremde Hilfe Weiterleitungen anlegen und Rufnummern vergeben – die eigene IT wird entlastet und hat Kapazitäten für andere Themen.

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