ISDN wird abgeschaltet – So steigen Sie einfach und sicher auf VoIP um

Corinna
30.05.2018 0 3:45 min

Bis Ende 2018 werden alle ISDN-Telefonanlagen der Telekom abgeschaltet. ISDN ist Technologie aus den 80ern, die heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wird.

Was kommt nach ISDN? VoIP.

VoIP steht für „Voice over IP“, also „Stimme über Internet“. Damit telefoniert man über die Internetleitung und braucht keine extra Telefonleitung mehr.

Manche denken, dass man dann nur noch per Computer telefoniert, so wie bei einem Skype-Call. Das stimmt höchstens halb. Ja, man kann dann per Computer telefonieren (mit einem sogenannten Softphone), aber die meisten Menschen benutzen weiterhin Telefongeräte. Die Telefone müssen entweder IP-fähig sein oder brauchen einen Adapter zwischen Internetleitung und Telefon. Privathaushalte benutzen oft eine FRITZ!Box als Adapter.

Übrigens, außer „VoIP“ kursieren noch ein paar andere Begriffe, die quasi das gleiche bedeuten, und zwar Internet-Telefonie, ALL-IP und Cloud-Telefonie.

Wie steigen Sie von ISDN auf VoIP um?

Jeder muss sich selbst um eine Anschlusslösung nach der ISDN-Abschaltung Ende 2018 kümmern. Zunächst sollten Sie sich überlegen, ob Sie für Ihre Firma eine Hardware-IP-Telefonanlage möchten oder eine Cloud-Telefonanlage. Cloud-Telefonanlagen habe einige Vorteile, unter anderem lassen sich mehrere Standorte problemlos in einer Anlage anbinden.

Wenn Sie sich für eine Cloud-Telefonanlage entscheiden, kommen wir vielleicht in Frage. Bereits 2004 war sipgate der erste Anbieter von Internet-Telefonie. Seit 2009 bieten wir Ihnen mit sipgate team die Telefonanlage in der Cloud, die bei über 15.000 Firmenkunden täglich im Einsatz ist.

Vermutlich wollen Sie zuerst mal ein paar Anbieter vergleichen, um das beste Preis-Leistungsverhältnis zu finden. Achtung, die Angebote der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich teilweise erheblich im Leistungsumfang. Hierauf sollten Sie beim Angebotsvergleich achten:

  • Ab-Preise (z.B. „Ab 4,90 Euro“), die nur für die Anfangszeit gelten.
  • Preis-pro-Nebenstelle statt Preis-pro-Mitarbeiter: Da viele Mitarbeiter mehr als ein Gerät benutzen, z.B. eins im Büro und eins im Home-Office, kommen da schnell viele Nebenstellen zusammen.
  • Lange Laufzeiten und Einrichtungsgebühren: Bei einer Cloud-Telefonanlage gibt es keinen Grund für jahrelange Knebelverträge. Achten Sie auf kurze Laufzeiten. Einrichtungsgebühren sollten nur anfallen, wenn der Anbieter tatsächlich Service-Arbeiten bei Ihnen vor Ort vornimmt.
  • Internationale Minutenpreise bei Verträgen ohne Flatrate: Wenn Sie international anrufen, vergleichen Sie Minutenpreise und rechnen Sie im Vorfeld aus, ab wann sich eine Flatrate lohnt.

Wenn Sie Ihren Wunschanbieter ausgesucht haben, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Wunsch-Telefone benutzen können. Manche Anbieter schreiben die Nutzung von bestimmter Hardware vor. Das bedeutet, dass Sie nur Telefone nutzen können, die Sie auch bei diesem Anbieter gekauft haben. Wenn Sie unzufrieden mit dem Anbieter sind, werden Sie sich einen Wechsel dreimal überlegen, wenn Sie viel Geld in „Systemtelefone“ investiert haben.

Rufnummern mit umziehen

Testen Sie sipgate team 30 Tage kostenlos

Nutzen Sie den vollen Funktionsumfang parallel zu Ihrer bestehenden Telefonanlage – keine Hardware nötig.

Testphase starten

Anders als bei stationären Telefonanlagen sind die Anbieter von Cloud-Telefonanlagen gleichzeitig auch Telefongesellschaft. Sie ziehen also Ihre Telefonnummern zum neuen Anbieter um. Keine Sorge, Sie sind während des Umzugs erreichbar. Ihr alter Anbieter ist gesetzlich verpflichtet, Ihre Telefonnummern freizugeben und die Kosten sind gedeckelt. (Hier finden mehr Infos zur Rufnummernmitnahme.)

Nachdem Sie die Rufnummern umgezogen haben, können Sie sie in einer Cloud-Telefonanlage flexibler als vorher nutzen. Zum Beispiel lässt sich mit einem Klick die Festnetznummer der Kundenbetreuung auch auf Mobilgeräte Ihrer Mitarbeiter leiten. So merken Ihre Kunden nicht, dass der Anruf auf der (Festnetz-)Hotline im Home Office auf dem Mobiltelefon Ihres Mitarbeiters klingelt. Und durch freies Setzen der Absenderrufnummer kann Ihre Kundenbetreuung auch aus dem Home Office oder von unterwegs aus unter der für den Kunden gewohnten Hotline raustelefonieren. Weitere Anwendungsfälle finden Sie in unseren Branchenbeispielen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Wenn Sie heute in Ihrem Unternehmen noch auf ISDN setzen, profitieren Sie zweifach von einem Wechsel auf VoIP: Einerseits sind Sie weiterhin erreichbar (yeah!) und zusätzlich macht eine Cloud-Telefonanlage ganz neue flexible Anrufszenarien möglich. Und für die Kunden fühlt sich alles wie gewohnt an.

Übrigens, wenn Sie Fragen zum Umstieg haben: Wir beraten Sie gerne – ist ja unser täglich Brot ;-)

Keine Kommentare


Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.