Fünf Vorteile von Softphones und wie sie unsere Arbeit beeinflussen

Philipp
23.01.2019 2 2:04 min

Privat nutzen viele schon sogenannte Softphones, ohne es zu wissen. Aber beruflich? Der Arbeitsplatz beherbergt immer noch Hardware, die zu viele Kapazitäten verschlingt. Leichter geht es mit Softphones – also Programmen, die Internet-Telefonie ermöglichen. Wir haben fünf Vorteile gesammelt.

1. Schnellere Kommunikation

Softphones ermöglichen uns, schnell und unkompliziert Informationen weiterzutragen. Während das Telefon, das mit der klassischen Telefonanlage verknüpft ist, und der PC, der in seinem Netzwerk hängt, überhaupt nicht miteinander „sprechen“, können wir in sekundenschnelle über Softphones Daten versenden, Kontakte weiterleiten und Grafiken verschicken. Gleichzeitig wird miteinander gesprochen. Kein „Ich lege es Ihnen aufs Fax“ oder „Schicke ich Ihnen per Mail“ mehr. In Bruchteilen einer Sekunde sind die Informationen beim Empfänger.

2. Freie Kapazitäten

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In vielen Unternehmen ist die Lage noch so: Es braucht einen IT-Spezialisten für die Hard- und Software, einen Fachmann für die Telefonanlage und im schlimmsten Fall noch einen Ansprechpartner für die Telefonspinne, wenn eine Telefonkonferenz ansteht. Und wehe, einer von denen ist nicht im Haus. Mit Softphones ist jeder Anwender sein eigener Fachmann. Die Installation ist simpel, denn sie erfolgt meistens über eine App oder ein Programm. Der VoIP-Router oder die Cloud-Telefonanlage sind schon vorbereitet, sodass jeder die gleichen technischen Voraussetzungen vorfindet. Einmal eingerichtet, kann jeder intuitiv starten.

3. Intuitives Menü

Seit Jahren nutzen wir Tablets und Smartphones, skypen regelmäßig einmal die Woche mit den Eltern, die wiederum WhatsApp-Telefonie wie das kleine 1×1 beherrschen. Diese Kenntnisse übernehmen wir in das Arbeitsumfeld, wo die Kommunikation mit Softphones genauso intuitiv funktioniert wie im Privaten.

4. Weg mit dem Kabelsalat

Ein Umzug im Büro und die Frage „Welche Buchse fürs Telefon ist noch frei?“ kommt auf. Mit Softphones erübrigt sich der Kabelsalat der Telefone. Alle PCs greifen auf den VoIP-Router oder die Cloud-Telefonanlage zu – fertig. Gleichzeitig verschwindet ein Gerät vom Schreibtisch und es gibt Platz für anderes.

5. Softphones ermöglichen mobile Arbeitsplätze

Egal, ob nun im Café oder daheim – Softphones ermöglichen das mobile Arbeiten. Da sie über Apps oder Programme steuerbar sind, muss niemand mehr ein Firmentelefon haben oder seine private Telefonnummer herausgeben.

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2 Kommentare


F. Wöhrle:

Ach ja, wenn die Welt so einfach wäre… Tatsache ist, dass ein Softphone sich innerhalb eines Betriebssystems bewegen muss und daher allerlei Einschränkungen unterliegt.
Bei uns habe ich mit den altbackenden Snom 370 praktisch keine Problem. Supportzeit geht gegen Null.
Mit den Kollegen die Softphone Clients nutzen gibt es dagegen ständig Probleme: mal kann der Kollege plötzlich nicht mehr weiter vermitteln, mal klingelt das Softphone nicht, mal kann die Gegenstelle nichts hören, mal saugt ein Prozess auf dem Computer die ganze Leistung und lässt nichts mehr für die Telefonie übrig, mal verstellt sich das Standard Audiogerät, etc …
Dazu komt: da sich sipgate weigert LDAP oder ähnliche standardisierte zentrale Adressbuchsysteme vorzuhalten, muss jeder Kollege unabhängig die Adressen selbst einpflegen, wenn er beim Klingeln sehen will, wer anruft. Alles total praktisch, gell?
Ja, in der Theorie wären Softphones eine tolle Sache.

antworten

    Raimund:

    Genau meine Rede. Für mich ergibt nur eines Sinn, weil unabhängig vom PC: ein vernünftiges Systemtelefon, auf dem die wichtigsten Funktionen auf Taste gelegt sind, eine vernünftige TK-Anlage, eine vernünftige CTI-Software, um das Telefon anzusteuern und ein drahtloses Headset, damit ich im Büro rumspazieren kann. Das ist echte Telefoniefreiheit, die ohne Mucken viele Jahre funktioniert.

    antworten

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